Sie jährt sich zum zwanzigsten mal - Die Geburtsstunde des World Wide Web.
Mit seinem Thesenpapier „Informationsmanagement: Ein Vorschlag“ wollte Tim Berners-Lee das Informationschaos der Großforschungseinrichtung für Teilchenphysik in Genf in Grenzen halten. Dass er mit diesem Entwurf den Grundstein für die größte Informationsquelle der Menschheitsgeschichte legt, war dem damals 33-jährigen Briten nicht bewusst. Zunächst zeigten sich seine Vorgesetzten verhalten. Am Institut wurden Daten mittels verschiedenster Computertypen und Dokumentenformate verarbeitet. 1988 konzipierte Berners-Lee ein Hypertext-System, durch das Forscher weltweit auf die Ergebnisse ihrer Kollegen zugreifen konnten. Das World Wide Web schlüpfte aus dem Ei. Da ihm keine Ressourcen zur Verfügung standen konnte Berners-Lee sein Konzept jedoch nicht ausarbeiten, so musste die Welt noch weitere 5 Jahre auf das weltumspannende Netz warten. Obwohl Tim Berners-Lee kein schwerreicher Mann wurde wie seine Kollegen Bill Gates oder Marc Andreessen wurde Berners-Lee jedoch nicht. Wenn er jedoch gefragt wird, ob er sich ärgert, finanziell nicht stärker von der Entwicklung des Internet profitiert zu haben, lautet seine Antwort: "Ich hatte bewusste Entscheidungen darüber getroffen, welchen Verlauf mein Leben nehmen sollte. Diese würde ich nicht ändern."
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